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Schmiede10 als Spielwiese für Produzenten eröffnet[17.09.2010]
Haslauer: Aus kreativen Ideen entstehen innovative Produkte / Brenner: Jahresförderung für die Schmiede um ein Drittel erhöht
Unter dem Motto "Discontent", was soviel bedeutet wie unzufrieden oder Unzufriedenheit, ist gestern, Donnerstag, 16. September, die Schmiede10, ein Festival als Spielwiese für Produzenten und Multiplikatoren, auf der Pernerinsel in Hallein, eröffnet worden. Unzufrieden mit sich und der Schmiede sind Initiator Rüdiger Wassibauer und sein Medienkunstnetzwerk jedoch keineswegs. "Die Unzufriedenheit ist Motor der Innovation. Die Schmiede Hallein ist ein Produkt der Unzufriedenheit über die Situation der Subkultur in Salzburg. Wir bekannten uns zu Salzburg und Hallein, wollten nicht raunzen, sondern tun. Acht Jahre später blicken wir zurück auf eine beeindruckende Entwicklung und einen abwechslungsreichen Weg. Die Schmiede ist heuer größer dimensioniert, als je zuvor", so Wassibauer über das zehn Tage lang dauernde Festival.
Mehr als 200 Interessenten, auch "Schmiede" oder "Smiths" genannt, haben sich heuer um eine Mitwirkung beworben. Schlussendlich wurden 140 ausgewählt, sich auf der Pernerinsel zu vernetzen und kreative Projekte auszuarbeiten.
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer hob vor allem die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die in einem derartigen Netzwerk entstehen, hervor: "Durch den Austausch zwischen den vielfältigen künstlerischen Bereichen der Schmiede und der Kooperation mit institutionellen und unternehmerischen Partnern werden Synergien freigesetzt. Aus kreativen Ideen entstehen innovative Produkte und neue Konzepte, die dazu beitragen, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und die Wertschöpfung zu erhöhen. Gerade jetzt ist die Innovationsdynamik wesentlicher Faktor für das Wirtschaftswachstum. Ich bin mir sicher, dass das heurige Schwerpunktthema Wirtschaft für die Teilnehmer und sämtliche Wirtschaftszweige der Creative Industries, die vor allem auch in Salzburg eine wichtige Branche darstellen, großen künstlerischen und wirtschaftlichen Nutzen bringt", betonte Dr. Haslauer heute, Freitag, 17. September.
Die Schmiede geht heuer mit vielen öffentlichen Programmpunkten und einer interessanten Auswahl an international interessanten Persönlichkeiten an die Öffentlichkeit. Dadurch präsentiert sie sich für die Teilnehmer, aber auch für öffentliches Publikum, als Vollzeit-Festival für Konsumenten und Produzenten.
Mit der Förderung einzelner Projekte, die für den Medienkunstpreis
Damit lege das Land ein klares Bekenntnis zur Förderung der Schmiede Hallein und der noch jungen Sparte der Medienkunst ab, so Brenner weiter. "Die Schmiede Hallein vereint hier hohes Engagement und außergewöhnliche, weit über Salzburg hinausstrahlende, Kompetenz in Sachen Medienkunst. Deshalb freut mich auch die langfristige Kooperation mit dem Medienkunstpreis des Landes, der organisatorisch von der Schmiede abgewickelt wird. Und es gibt weitere Querverbindungen: Denn auch für die
Ebenfalls neu ist die Zusammenarbeit mit dem Verein für internationalen und interkulturellen Austausch (VIA). Unter der Leitung von Jessica White wird einer Gruppe von Jugendlichen der Zugang zu Kunst und Kultur auf der Schmiede eröffnet. Anhand eines eigenen Projektes - heuer ein Video - sollen die Jugendlichen sozial gefördert werden und eine Aufgabe erhalten, die sie interessiert und sie motiviert.
Weiters konnten neue Partner gewonnen und bestehende Partnerschaften, wie die mit der Trumer Privatbrauerei, dem Verein Estrela, der ARGEkultur oder der FH Salzburg, ausgebaut werden.
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