Der Facecatcher Tedy ist nicht die einzige Kamera, die auf der Schmiede aufgebaut ist. Viele Menschen mit Kameras und Mikrophonen bewaffnet huschen durch das Gelände, um die Atmosphäre des Festivals einzufangen. Im Folgenden mein Gespräch mit Stephanie Meisl, die sich gemeinsam mit David Fisslthaler und Gerald Schober eine umfassende Dokumentation der Schmiede zur Aufgabe gemacht hat. Die Schwierigkeit liegt dabei, die Schmiede in ihrem Gesamtumfang zu transportieren und greifbar für jene zu machen, die noch nie dabei waren und sich nichts darunter vorstellen können. Dabei möchte das Trio mit Bildern und Gefühlen arbeiten und hofft auf rege Teilnahme der internationalen Smiths.
Wie revolutioniert das Schmag die Schmiede?
Wenn alles nach Plan läuft, sollte es Personen außerhalb der Schmiede erklären können, was die Schmiede ist. Beziehungsweise sollen sich diese Personen ein Bild über die Schmiede machen können.
Ihr hattet vergangenes Jahr bereits einen Prototyp. Bleibt es dabei oder kommt nun Schmag 2.0?
Das erste Schmag galt als Versuch, die Projekte und das Geschehen während der Schmiede „unter einen Hut“ zu bringen. David Fisslthaler und ich wollten eine Brücke von online Magazin und Printmagazin schlagen, mussten uns aber angesichts der Menge an Beiträgen und der limitierten Möglichkeiten geschlagen geben. Auch im Schmag 2010 werden wir nicht über jeden und alle Projekte berichten können. Dadurch wurde, gemeinsam mit Gerald Schober, die Idee geboren, eine Video-Dokumentation über die Schmiede zu machen.
Was genau wird das Schmag werden?
Schmag stellt sich der Aufgabe, die Frage „Was ist die Schmiede?“ zu beantworten. Da die Schmiede von den Smiths hauptsächlich als erlebtes Gefühl beschrieben wird und die Grenze nach Außen nach wie vor sehr undurchsichtig ist, soll das Schmag als Vermittler einspringen. Daher wird das Schmag eine Dokumentation, die sich retrospektiv mit der Location „Alte Saline“ auseinandersetzt und sich via Interviews in die Gegenwart der „Schmiede 2010“ transferiert.
Wie transportiert Ihr die verschiedenen Aspekte der Schmiede an die Öffentlichkeit?
Mittels Bild, Ton und Interviews. Die Schmiede und ihre Aspekte lassen sich schwer beschreiben, aber sie können von diversen Personen erlebt und weiter vermittelt werden. Jeder erlebt die Schmiede anders – bleiben wird sie ein Gefühl, ein Erlebnis, eine Erfahrung.
Wen bezieht Ihr in Euer Schmag Team ein?
Unser Team ist ein bunter Mix aus Smiths. Ich persönlich bin seit Anfang an dabei, aber wir binden auch Neulinge mit ein, die 2010 ihre erste Schmiede miterleben werden. Den internationalen Bogen spannen wir mit Sounddesign von Matias Monteagudo aus Venezuela.
Wie kann man dem Schmag und Euch helfen?
Da sein, Fragen beantworten, an Projekten werkeln und auf jeden Fall viel Spaß haben.
Wer wird das Schmag sehen können?
Alle Interessierten mit Internet Zugang und wir hoffen, dass es seinen Weg auch in andere Medien finden wird!
Wird es eine Fortsetzung geben?
Wir werden sehen...
COMMENTS
Ich möchte mich nochmal ganz herzlichst und besonders für den unbeirrbaren Einsatz des SCHMAG Teams bedanken: Jürgen Krietzinger, Jan Pronebner, Daniel Ringhofer, Alexandra Braschel, Martina Dandolo, Marco Fontan, Reiner Rosgoderer, Verena Sturmböck, und unseren Hauptprotagonisten Michael Hackel und Kurt Schörghofer.
We schmag you!
Please Login (or Sign Up) to leave a comment