subnetTALK with Hans Zeger
1800 @ Museum der Moderne
TALK
Wieviele Daten muss man über einen Menschen sammeln und auswerten um das was er morgen tun wird vorhersagen zu können? Es müssen jedenfalls sehr viele sein, angesichts der Datensammelwut, die Staat und Wirtschaft zunehmend an den Tag legen um Gefährder und Konsumverhalten frühzeitig zu erkennen.Hans Zeger spricht über den "Vermessungstrend", der Menschen immer mehr auf Datensätzen reduziert. Was bedeutet das für die Menschenwürde? Wenn man als Mensch ein Scoring verpasst bekommt oder zum Gefährder wird, weil man sich zu lange in der U-Bahnstation aufhält. Was bedeutet das für die Gesellschaft? Wenn man sich anpasst um nicht aufzufallen? Als Vorstandsvorsitzender der wichtigsten Privacy-Organisation Österreichs, der ARGE Daten, weiß Hans G. Zeger, dass in einer global vernetzten Welt der Schutz personenbezogener Daten und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung Priorität haben müssen.
SPEAKER
Hans Gerhard Zeger ist internationaler Experte für Datenschutz, Mitglied des österreichischen Datenschutzrates, Autor mehrerer Werke zu den Themen Privatsphäre und Informationsgesellschaft und Evaluator für die EU. Seit 1990 ist er Obmann der ARGE Daten und seit 1996 Mitglied des Datenschutzrates. Er unterrichtet an den Universitäten in Wien, Innsbruck und Linz.
Präsentation im Rahmen des Projekts: My identity is Open (Preisträger: Podium10)
RSVP: email, fb event
LINKS
argedaten.at
zeger.at
de.wikipedia.org/wiki/Hans_Gerhard_Zeger
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