Lichtartisten und Partylöwen !!! Showcase, Nachtaustellung, Konzert und Party. Austellung: Visual System/Paris, MOE, Zagreb, Trainstation/Wien, Urban Scapes Art/Berlin. VJ's: Digital Slaves/Nantes, MOE/Zagreb, Cquence/Wien, Videoking/Hamburg, "e"/Berlin uvm. Music: Data MC/Berlin, Patrick Lindsey/FFM, Piratenkind/Zürich, Basti Fabel uvm.
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Visual Circus 2010 intro video
The Circus setzt sich mit den Spielarten moderner visueller Kunst auseinander, lotet mediale Schnittmengen aus und erschließt dabei seinen Besuchern neue Betrachtungsweisen, Strömungen und Perspektiven. Hier wird einer neuen, aufstrebenden VJ- und VisualistInnen-Kultur Raum geboten sich zu entfalten, sich der Öffentlichkeit in neuem Kontext abseits der Clubs zu präsentieren. Die Kultur der VisualistInnen, das Vjing etabliert sich zunehmend als eine aufstrebende Kunstform, die im neuen Licht gesehen und erfahren werden will. Vjing will ernst genommen werden und versteht sich nicht länger ausschließlich als Deko Element oder Beiwerk zur Musik. Die Ausprägungen sind vielseitig und sprengen längst die Grenzen, die einst beinahe ausschließlich über das live VJing in den Clubs zu elektronischen Beats definiert wurden. Seit einigen Jahren erobern die VJ Künstler Veranstaltungssäle, Clubs, Kunstgalerien und Theater. Im Sinne des heutigen Zeitgeistes entwickelte sich das VJing im Rhythmus des technologischen Fortschritts. Vjing, Projektionsdesign, Video Stills, analoge und digitale Formate sind die zentralen Inhalte der gezeigten Arbeiten. Raum - Projektion - Kommunikation und Anbindung an bestehende Netzwerke sind die Pfeiler des CIRCUS.
Die Ausstellung:
A DIGITAL EXPERIENCE
by VISUAL SYSTEM (Paris/Frankreich)
VISUAL SYSTEM (VS) ist ein 2007 gegründetes Künstler-Kollektiv aus Frankreich, dessen Projekte die Rolle digitaler Medien in der Stadt der Zukunft erforschen. A DIGITAL EXPERIENCE ist eine interaktive Arbeit bestehend aus 3 Installationen von vier Künstlern des Kollektivs: Olivier Pasquet, Djeff Regottaz, Bastien Ribeiro und Valère Terrier. Im Rahmen der Erschaffung einer digitalen Megalopolis repräsentiert A DIGITAL EXPERIENCE unterschiedliche Aspekte kontemporärer digitaler Kunst, ein Netzwerk poetischer, interaktiver Arbeiten. Eine musikalische Komposition von Olivier Pasquet (IRCAM) akzentuiert und vervollständigt das digitale Universum.
PROJECT MOE
by VEDRAN KOLAC & SIMON MORASI PIPERCIC (Zagreb/Kroatien)
MOE (Modular Screen) ist eine erweiterte Licht- und Video-Konstruktion basierend auf einem einzelnen Bauelement, mit dem verschiedenste, wiederverwendbare Stage Designs für Clubs und Konzerte realisiert werden können. Dank der dynamischen Struktur resultierend aus dem 45° Winkel der Elemente funktioniert MOE sowohl als Standalone Light Object wie auch als kinetische Skulptur. Die Verbindung von physischem Objekt und Computer Generated Reality wird via VVVV realisiert, einer Software zur Video Synthese von Meso. Dadurch wird es möglich, daß die über den Sound-Input in Echtzeit generierte Video-Textur der drei dimensionalen Struktur des realen Objekts verfolgt.
TRAINSTATION
by CQUENCE (Wien/Österreich)
“Trainstation” ist ein Schattenspiel. Eine Spielzeugeisenbahn wird mittels Bewegungsmelder vom jeweiligen Besucher aktiviert, der den Raum, in dem sich die Instal-lation befindet, betritt. Auf den Zuganhängern sind Papierfiguren montiert, die vom Besucher ausgetauscht werden können, was eine interaktive Auseinandersetzung ermöglicht. Im Raum steht eine Rück-projektionswand auf die mit einem Beamer ein Bild geworfen wird. Dadurch, dass der Zug zwischen Beamer und Projektionswand durchfährt ergibt sich ein Schattenspiel. Die Projektion wird je nach Stimmung angepasstund manuell gesteuert.
URBAN SCAPES ART
INDUSTRIAL SURFACES OF THE EARTH
by “e” THORSTEN HOEHLE (Berlin)
Die Idee: Zusammen mit Jean Pail I suchte ich bei Google Earth nach Rooftops (diese großen gesprayten oder gemalten Grafitti, die man mittlerweile auf vielen Dächern überall auf der Welt findet). Wir fanden leider keines. Aber nach stundenlangem Flug über industrielle, urbane Areale wurde mir plötzlich klar, daß die Kunst, die wir suchten, schon längst direkt vor unseren Augen lag. Das Mosaik der industiellen Landschaft, die Infrastruktur, die Anordnung der Fabriken, Hallen und Silos - das ist Kunst. Design, gemacht von Ingenieuren, Architekten, Verkehrsplanern und Industriedesignern analog und real gemappt auf der Oberfläche der Erde. Darauf hin habe ich begonnen, eine Auswahl der besten Screenshots und Zooms von Häfen, Raffinerien, Kraftwerken, Flughäfen und Autobahnen in meine VJ-Performances einzubauen - mit extrem gutem Feedback seitens des Publikums. Beim Experimentieren mit dem Material stellte sich aber schnell heraus, daß die beste Wirkung eher mit langsamen Moves und Bildwechseln entsteht - die Basis dieser Installation.
MOISE
by KIM ASENDORf (Kassel)
Moise ist eine audiovisuelle Installation, die den Betrachter selbst zum Instrument macht. Jede Bewegung vor
der Kamera wird durch Algorithmen in abstrakte Geräusche und Bilder umgewandelt. So lassen sich durch rhythmische Bewegungen oder gar durch simples Tanzen interessanten und schöne Noise Pads erzeugen, die durch passende Visuals unterstützt werden.
STRINGVILLE
by SEBASTIAN STAMM (Kunsthochschule Kassel)
Das Ganze trägt den Namen „Stringville“ und ist als bewegtes Bild/Illustration konzipiert und somit nicht interaktiv. Stringville ist eine Visualisierung von Abläufen auf einem String, die technisch nicht darstellbar sind und deswegen völlige Freiheit in der Darstellung geben. In peridodischen Abständen zoomt die Kamera in die Szenerie und zeigt Details der Szenerie.
Die VJ's:
DIGITAL SLAVES (Nantes/Frankreich)
www.digital-slaves.com
DIGITAL SLAVES erforschen die künstlerische Mutation mittels der Entwicklung und des Einsatzes neuer Technologien. Zeit und echter Raum mit seinen real existierenden Strukturen definieren ihren Virtual Space. Das Ergebnis sind HD-Multistream-Installationen mit abstrakten, traumähnlichen Designs und High-End-Motion-Graphics, die sowohl im Clubkontext wie auch im urbanen Raum funktionieren und dort ganze Gebäude zum Leben erwecken.
MOE (Zagreb/Kroatien)
www.projectmoe.net
SIMON MORASI PIPERs Skills reichen von Produkt-, Set- und Raum-Design bis hin zu Video-Installationen. Er ist Mitglied der 2004 gegründeten „Moving“ Gruppe und hat mit seinen Arbeiten zahlreiche internationale Preise gewonnen. VEDRAN KOLAC ist einer der Gründer und aktives Mitglied von „Multiscape“, einem 2003 gegründetetn Kulturförderverein in Kroatien. Als VJ ist er fester Bestandteil der Zagreber Clubszene und arbeitete bereits für viele internationale Festivals. Zusammen sind sie MOE.
CQUENCE (Wien/Österreich)
www.cquence.at
C‘quence steht für Visuals mit Hand und Fuß und Herz. Das sind außergewöhnliche, unerwartete Projektionen, die Geschichten zu erzählen haben und den Zuseher auf eine Gedankenreise schicken. Das ist visuelles Konzept, abgestimmt auf die Umgebung und den Grund. Nie langweilig, immer anders und doch unverkennbar. Denn seit dem Zusammenschluß von Stephanie Meisl und Alexandra Braschel 2004 entwickeln sie sich und ihren Stil ständig weiter und haben sich so ein riesiges Repertoire aus Illustrationen, grafischen Elementen und Livebildern geschaffen. Hier ist alles Handarbeit und liebevoll selbst gemacht. Elemente werden zu Collagen verwoben, die die Musik auf die Leinwand sticken. Dabei niemals altbacken, sondern sich der Werte guter Gestaltung bewusst und diese sinnvoll mit den neusten Styles vermixt. Berührend, nicht geschüttelt. Stephanie Meisl war und ist VJane der ersten Stunde in Salzburg und Gewinnerin des VJ-Lab-Contests 2003, Resident VJ von Audio Shadow in der Arge Nonntal (Salzburg) und langjähriges Mitglied von Azubischall-Deluxe und der
schmiede.ca in Hallein. Alexandra Braschel startete ihre Vjane-Karriere in Vorarlberg. Sie beschäftigt sich seit ihrer Diplomarbeit mit interaktiven Visuals, die den Zuschauer in die Projektion einbinden und aktiv an der Entstehung teilhaben lässt.
VJ VIDEOKING (Hamburg)
www.vj-hamburg.com
Michael Brux (aka videoking) studierte Freie Kunst in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste bei Klaus Böhmler, Vlado Kristl und Sigmar Polke mit dem Schwerpunkt Video. Seit 1995 arbeitet videoking als vj, Lehrer und Entwickler für visueller Soft- und Hardware. Häufige Auftritte im industriellen Kontext als auch
zahlreiche trainingsrunden im underground sowie einige features bei viva (vs.) und im vjtv (S.F cable) belegen seine visuelle Kompetenz
„e“ (Berlin)
www.raum-e.com
Die E-Gruppe-Berlin-Freaks sagen Hallo! Uns gibts als Techno- und Deko-Gruppe seit 1995 und seit 2003 vor allem VJing-maessig. Unser bevorzugter musikalischer Style ist kickender pumpender Elektro-Break-Minimal-Psych-Dub-Tech-House. Wir stoepseln uns ein und dann geht’s richtig ab Leute! Wir haben unseren Bootleg-Stil weiter perfektioniert - ist noch lustiger jetzt - und Tonnen von oberfetter neuer Footage fuer Euch gebastelt. Musik, Crowd, Raum und unsere Lichttapeten werden Euch so zusetzen, dass Eees in Tablettenform gar nicht mehr noetig sein werden.
Parole: Pixel-per-Minute-Counter bereit für die Abfahrt.
AUSDEMWELTRAUMINDIEZUKUNFT (Kassel)
Sebastian Stamm studiert an der Kunsthochschule Kassel Illustration und Animation, seit 4 Jahren gestalten sich seine Visuals mit „handgemachten“ Footage, welche deutlich zeigen wieviel Potential in ihm steckt.
SIGNAL MASSAKER (Kassel)
Michael Schmid studiert and der Kunsthochschule Kassel visuelle Kumminaktion und erleutert sein Vjing so:“Durch analouge Nachbearbeitung wird ein Videosignal gestört und dadurch, das musikalische Bild erzeugt, welches mit Farben und Signalen spielt. Ergebnis ist ein einziges Signalmassaker“
Die Musik:
DATA MC (Berlin)
www.datamc.com
Der Sound von dataMC ist nicht nur HipHop meets Elektro, sondern ein wilder und rauer Soundclash, der Elemente aus Funk, Rock, Metal und Punk mit einbezieht und dem UK Sound Grime nahe steht. Die Band macht klar, dass ihr Sound aus dem Herzen von Berlin kommt und sich auch so anhört. Der Clubsound der Stunde ist Crossover. Alles ist erlaubt, was Spaß macht und dem Hörer Feuer unterm Arsch bereitet: tiefe und freaky Basslines, zerrende metallische Sounds, gefilterte und verdrehte Funk-Rhythmen und Gitarren, die von Walera bewusst schräg eingespielt werden. Für Samples ist bis auf den Song „Handsome“ (mit AC/DC Sample) kein Platz. On Top rappt Ono mit präziser Wortakrobatik, beißenden Reimen und meisterlichem Flow. Genaues Zuhören lohnt: Der roughe Sound findet sich in den challenging Lyrics wieder!Mit ihrer Sperrigkeit gelingt es dataMC, HipHop Heads und die Berlin-Mitte Clubgänger gleichermaßen zu knacken. Vereinzelte Stimmen aus dem Underground mögen sich an den durchaus vorhandenen harmonischen Verläufen reiben, aber Hauptsache bleibt, dass dataMC partymäßig richtig abgeht. Walera sagt dazu: „Wir
sind raw and dirty, aber wir machen die Musik nicht nur für uns, sondern auch für die Leute da draußen.“ Für Überraschungen ist die Band allemal gut. Wenn Ono im Chorus von „Life is...“ singt „I’m walking down the Ku’damm and the feelin’ is fly“ hat er ein breites Grinsen im Gesicht und die Welt einen nerdy Ohrwurm mehr.Die volle Breitseite liefern dataMC vor allem live – und dataMC haben als Band ohne Album und Plattenvertrag schon sensationelle Erfolge vorzuweisen: In mehreren deutschen Städten waren sie als Support Act von „The Roots“, Dizzee Rascal, Talib Kweli, Roots Manuva, Lyrics Born, K-OS und Dälek unterwegs und haben schon mit Ausnahmekünstler TY live performt. Auf der Bühne ist Ono als Frontmann der Ladykiller, der mit der Crowd kommuniziert, während Band DJ San Gabriel zusätzlich für die Sample Arrangements zuständig ist. Das spezielle Live-Sounddesign des ausgebildeten Toningenieurs Walera verleiht der Show die größtmögliche Power.
PATRICK LINDSEY (Terminal M/Funkwelle)
www.myspace.com/patricklindsey
Lindsey..s Philosophie „Techno als Freiheit“ zu verstehen, ist nicht nur für ihn der ideale Nährboden als Produzent, DJ oder Live-Act qualitativ hochwertigen Club-Sound zu generieren, sondern wird auch von namenhaften Künstlern extrem wertgeschätzt. Patrick Lindsey gehört nicht zu jenen Künstlern, die sich hinter dem Mischpult verstecken und ihr eigenes Süppchen kochen. Vielmehr sucht sein extrovertiertes und freundliches Wesen ständig die Nähe zum Publikum und lechzt förmlich danach zusammen mit der Party-Crowd das „House“ zu rocken. Lindseys DJ-Style ist geprägt von präzisem Mixing, langen Übergängen und einer Verspieltheit, die sich in perfekt ausgeführten „Cuts“ und Effekt-Sequenzen äußert. Für den „Techno-Liebhaber“ Patrick Lindsey steht der „Rock ..n..Roll“-Faktor im Vordergrund, um puren Spaß in die Club-Landschaft transportieren zu können!
PIRATENKIND (Trip Trax/Rohstofflager/Zürich)
www.myspace.com/daspiratenkind
Bereits im Alter von 14 Jahren begann das Piratenkind mit Vinyl zu hantieren und aufzulegen. Was mit Techno und Detroit begann entwickelte sich mit der Zeit zu einem eigenen, von vielseitigen Einflüssen geprägten Stil. 2008 begann, nach ersten Erfahrungen in Clubs und den daraus entstandenen positiven Resonanzen, ihre eigentliche DJ-Karriere. Mit ihrer unvergleichlichen, positiven Art die Plattenteller zu rocken, schafft es das Piratenkind immer ansteckende Energie auf die Tanzfläche zu bringen. Zusätzlich sorgt Maskottchen Rudi für ausgelassene Stimmung und ist zum heimlichen Liebling ihrer Fans geworden. Seit 2008 produziert das Piratenkind auch erfolgreich eigene Tracks. Bis jetzt sind unter anderem “Schatzkiste”, “Maschinenraum” und “Wellenreiter” entstanden, welche eine große Vielseitigkeit wiederspiegeln. Von monotonem, kaltem Techno über klassische, warme Klänge im Detroit-House lässt Sie sich keine musikalischen Grenzen setzen und schert sich nicht um aktuelle Trends. Das
rastlose Piratenkind arbeitet bereits heute an neuen, innovativen Projekten und wird in Zukunft auch visuell für Furore sorgen. Es ist also klar, dass es demnächst nicht nur viel zu hören sondern auch viel zu sehen geben wird.
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