Wie klingt wohl die Saline???
50 junge Künstler und Entwickler – aus aller Welt und aus der Region - waren mit dabei, 6 Projekte, die in 24 Stunden von Freitag auf Samstag entstanden sind wurden präsentiert: Der erste Halleiner Hackathon – eine Kooperation der Schmiede mit Music & Bits - war ein Erfolg. Gernot Poetsch (NXTBGTHNG, Berlin) zieht den Vergleich mit New York: „Dort haben 350 Teilnehmer ca. 50 Projekte präsentiert. Allerdings sind üblicher Weise bei den Hackathons die EntwicklerInnen in der Überzahl. Nicht so in Hallein – hier haben mehr KünstlerInnen teilgenommen. EntwicklerInnen waren der Engpass. 50 TeilnehmerInnen und 6 Projekte sind daher eine sehr gute Quote“
Was soll so ein Hackathon eigentlich? Für die KünstlerInnen bedeutet es in erster Linie Lernen und Inspiration durch die Konfrontation mit den neuen Werkzeugen, den APIs = Schnittstellen von Internetdiensten wie z.B. EchoNest und Soundcloud. Was können diese Schnittstellen?
Zum Beispiel eine “Slideshow for the Soundtrack of my Life” herstellen: Was war eigentlich 1967, was war damals, als mein Lieblingssong herausgebracht wurde? Hansjoerg Posch fasst Informationen aus Wikipedia, musicbrainz, flickr oder echonest in einer Slideshow zusammen und verbindet sie mit seinen Lieblings-Tracks.
Oder: Was ist wenn alle Lieblingsbands in einer gigantischen Supergroup vereint wären? Diesen Traum realisiert Matthew Ogle mit „Best Band Ever“. Zum Ausprobieren:http://mattogle.com/bestbandever/
Wofür eine Jausenbox noch gut sein kann …? Nun, sie macht fetten Sound und eine Lichtshow, natürlich luftgekühlt. Captain Klaus aka Klaus Mähring machts möglich mit seiner Installation “Lunchbox Controler with air condition and lightshow”http://nomadic.cd/lunchbox/
Schatten sind geräuschlos. Nein – auf der Schmiede machen „Schatten“ Sound. Die Installation von Veronika Mayerböck und Stefan Brunner erzeugt aus an die Wand projizierten Schattenbewegungen Geräusche und Klangfolgen.
Was hat Echonest mit der Editoren-Software Mathematica zu tun? Dank Michael Schreiber und seinem Hack „Navigate the Echonest Space of Music with Mathematica“ kann man sie als Tool zum interaktiven Míschen von Tracks nützen. Die Daten dafür liefert Echonest.
Wie klingt die Saline, wenn sich Menschen in ihr aufhalten und bewegen? Jakob Korn, Marko Ritter, Valerie Vogt & Manuel nützen in ihrem Projekt „building as interface“ das Gebäude, Einrichtungsgegenstände und Bewegungen im Raum als Instrument.
Alle 6 Projekte wurden anschließend vom Publikum bewertet: Der eindeutige Sieger: Die Lunchbox von Captain Klaus.
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